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Jetzt auch online im Shop erhältlich!

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Sonderbriefmarke anlässlich des 90. Jubiläums des Schlitzerländer Trachtenfestes aufgelegt - jetzt auch online im Shop bestellbar!

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3000 Mitwirkende und 35 Motivwagen: Festzug beim Schlitzerländer Trachtenfest ist in diesem Jahr „märchenhaft“


090 IMG 1305 06845Drei Kilometer lang, 3000 Mitwirkende aus dem In- und Ausland, 35 von Pferden gezogene Motivwagen. Der Festzug beim Schlitzerländer Trachtenfest am zweiten Juli-Sonntag ist etwas Außergewöhnliches. Um diesen Status alle zwei Jahre zu bestätigen, ist Teamwork gefragt – zwischen Festzugsleiterin Christina Dern und der Wagenbau-Mannschaft.


Nun – das war im September – musste geklärt werden, mit wie vielen Leuten die einzelnen Wagen besetzt werden sollen. Die für die Kostüme zuständigen Farina Siemon und Helga Burkhardt wurden eingeschaltet und der Vorentwurf an die für die Musik- und Trachtengruppen zuständigen Kollegen weitergeleitet. Schließlich soll der Festzug ein harmonisches Bild abgeben.

Dern: „Es darf nicht eintönig werden. Trachtengruppen, Musik sowie Wagen und Fußgruppen kommen im Wechsel vor.“ Bei etwa 90 Zugnummern, 3000 Mitwirkenden aus dem In- und Ausland sowie 35 von Pferden gezogenen Wagen kein einfaches Unterfangen.

Dabei muss auf viele Kleinigkeiten geachtet werden, wie die Zugleiterin inzwischen gelernt hat.

„Wir hatten einmal eine heikle Situation mit Pferden. Vor dem Gespann lief eine Marching Band ihre Formation. Plötzlich liefen die Musiker auf die Pferde zu und machten diese scheu. So etwas lernt man erst, wenn es passiert ist“, erzählt sie lachend eine Begebenheit.

Ein anderes Problem der Organisation ist die schiere Länge des Festzugs. Dieser schlängelt sich auf einer Strecke von dreieinhalb Kilometern durch die Burgenstadt. Diesen jedoch „in Gang zu setzen und alle geordnet loslaufen zu lassen, wenn die Ersten schon wieder da sind“, ist nicht einfach.

Etwa die Hälfte der rund 3000 Festzugsteilnehmer kommt aus dem Schlitzerland. Oft sind nicht wie früher vorwiegend Kinder und Jugendliche mit von der Partie, sondern ganze Dorfgemeinschaften. „Die Begeisterung und Teilnahmewilligkeit auch der Kinder und Jugendlichen ist hoch. Sie sind Feuer und Flamme“, freut sich Festzugleiterin Christina Dern.

Text: Walter Kreuzer


Entwicklung des Trachtenfestes 2017 weit vorangetrieben.

März 2017

Der Vorstand des Heimat- und Trachtenfestvereines sowie die Mitglieder des erweiterten Festausschusses tagten in regelmäßgen Abständen mehrfach, um die Organisation des Festes voranzutreiben. Auch fanden bereits zwei Sitzungen mit den "Trachtenfestwirten", dem Vorstand und den Vertretern der Auerhahn Brauerei statt. Die Konzeption des Festzuges wurde von Christina Dern und ihren Mitstreitern entwickelt und im Vorstand besprochen. Die Verpflichtung und die Auswahl der zahlreichen Pferdegespanne für den Festzug wird von Steffen Schäfer und Jürgen Loos durchgeführt. Auch die Werbekonzeption befindet sich in Arbeit.

Bei den eingeladenen Folkloregruppen hat sich folgendes Gesamtbild entwickelt: Aus dem europäischen Bereich kommen Gruppen aus Italien, Polen, Ungarn, Rumänien. Von Übersee kommen Gruppen aus Taiwan, USA, Hawaii, Kolumbien, Argentinien und Süd Afrika.Mat neu 1

Aus Deutschland haben die  Folklorefreunde aus Scheeßel ihr Kommen angekündigt. Noch offen ist derzeit die Teilnahme eines Folkloreensembles aus Weißrussland.

Die Auswahl der Musikzüge und Kapellen befindet sich ebenfalls kurz vor dem Abschluss. International hat eine Musikgruppe aus Luxemburg bereits die Teilnahme bestätigt. Zahlreiche Musikbands für die verschiedenen Bühnen im Festbereich sind von den einzelnen Festwirten, aber für die Haupt-Acts auch vom Heimat- und Trachtenfestverein verpflichtet worden. So findet unter dem Motto "Karibisch- Kubanische Nacht" am Sonntag Abend auf dem Marktplatz rund um das Feuerwerk mit karibisch- lateinamerikanischer Livemusik zum Tanzen und Feiern statt.


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Die Organisation des Trachtenfestes vom 07. - 10. Juli 2017 hat begonnen.

Dezember 2015hawaii

Nach einigen Sitzungen der Nachbereitung hat nun die Vorbereitung des Trachtenfestes 2017 begonnen.  An dieser Stelle dankt der Heimat- und Trachtenfestverein nochmals ausdrücklich Allen, die zum Gelingen des Trachtenfestes 2015 beigetragen haben. Auch den Gastgebern der in- und ausländischen Gastgruppen für ihr Engagement und die Aufnahme in ihren Familien. Der Heimat- und Trachtenfestverein hofft, dass die Unterbringung der Gäste in privaten Gastfamilien auch 2017 wieder möglich wird.

1927 fand das erste Trachtenfest in Schlitz statt. Somit besteht dieses 2017 seit 90 Jahren. In seiner Novembersitzung beschloss der Vorstand des Heimat- und Trachtenfestvereines u.a. auch die Auswahl der Folkloregruppen für 2017. Wolfgang Denke-Otterbein als zuständiges Vorstandsmitglied für diesen Bereich hat bereits damit begonnen, mit den Gruppen in Kontakt zu treten und Einladungen zum Trachtenfest 2017 auszusprechen. Hierbei werden die guten Kontakte durch die weltweite CIOFF (der Heimat- und Trachtenfestverein ist Mitglied), einer NGO, mittlerweile im Status "Offizieller Partner der UNESCO", genutzt. Ausgewählt wurden Gruppen aus Neuseeland, Taiwan, Italien, Kolumbien, Ungarn, USA-Hawaii, Rumänien, Spanien und eine deutsche Gruppe aus der Lausitz.

Die Auswahl für Musikzüge, Trachtenkapellen, Musikbands aus dem nationalen und internationalen Bereich wurde noch nicht getroffen. Hier werden die Vorbereitungen in Kürze starten.

 


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Das Schlitzerländer Trachtenfest 2015 mit beeindruckender Schlussveranstaltung beendet.

Seine Feuertaufe hatte Hagen Köckeritz jetzt zur 25. Stunde des Trachtenfest; mit wohl gesetzten Reimen beendete er den Festreigen, verzichtete aber im Gegensatz zu seinem Vorgänger auf humorige Seitenhiebe auf das Stadtgeschehen der vergangenen zwei Jahre.Überhaupt war einiges neu bei der traditionellen letzten Stunde des Trachtenfest Dienstag früh. Schmerzlich vermisst wurde von manchem die traditionelle Polonaise um den Burgenring, die bei vorangegangenen Trachtenfesten zum Abschluss nochmal richtig für Stimmung gesorgt hatte. Gelungen erschien den meisten dagegen der Abschied für die teilnehmenden Gruppen: Auf einer Videoleinwand wurde die jeweilige Heimat der schluss2015 02Gruppen kurz vorgestellt. Auch stürmte nicht wie früher jeder der wollte die Bühne, sondern es gab von jeder Gruppe eine Zweier-Abordnung, die dem Abschluss ein würdiges Bild gaben. Die Leinwand erfüllte noch einen weiteren guten Zweck: Für nicht Textsichere wurden die Strophen des Schlitzer Liedes auf sie projiziert, so dass jeder aus vollem Halse mitschmettern konnte.Neu war auch die Strahlerbeleuchtung auf dem Marktplatz nach dem offiziellen Ende. Sie ließ die „gute Stube“ der Burgenstadt fast taghell erscheinen. „Der Regen konnte unsere Stimmung nicht verwässern“. Zum Finale des Trachtenfestes waren etwas weniger Leute als beim vergangenen Mal gekommen, was sicher auch am wenig heimeligen

schluss2015 03Wetter am Montagabend lag. „Der Regen konnte
unsere Stimmung nicht
verwässern“, betonte Bürgermeister Hans-Jürgen Schäfer angesichts der doch noch recht stattlichen Menschenmenge vor der Bühne auf dem Marktplatz. Mit einem gekonnten Hornsolo führte sich Nachtwächter Köckeritz ein, der in seiner Ansprache auch nochmal seinem Vorgänger Dieter Mohr für sein jahrzehntelanges Engagement dankte und so vereinzelten „Moses, Moses“-Rufen den Wind aus den Segeln nahm. Musikalisch hatten die Soundaholics aus dem Kreis Fulda auf dem Marktplatz dafür gesorgt, dass trotz Nieselregens schon weit vor Mitternacht die Bühne mit Tanzfreudigen gefüllt war.

schluss2015 04Der offizielle musikalische Beschluss gebührte traditionell den Dudelsackspielern von der Royal Burgh of Renfrew Pipe Band. Das altbekannte „Amazing Grace“ spielten sie aber nur kurz an; ihre Version von „Mussi denn zum Städele hinaus“ passte aber auch viel besser zu dem etwas wehmütig stimmenden Anlass.

 

Text: Bernd Götte